Was bewegt den Goldpreis? Die sechs wichtigsten Einflussfaktoren (Episode 54)
Shownotes
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00:00:07: Herzlich willkommen zu glänzende Perspektiven, dem ProAurom Podcast.
00:00:12: Ich bin Benjamin Summar, Leiter Kommunikation und mit mir in der Sendung ist wie immer Alexander Köhne unser Vertriebsleiter.
00:00:19: Hallo Alex!
00:00:20: Hi Benny ich grüße dich und hallo liebe Zuhörer
00:00:23: Wenn die Unsicherheit wächst dann schauen viele Menschen ja fast reflexartig auf Gold.
00:00:30: Ja sie verbinden damit hier Sicherheit und den Schutz ihres Vermögens.
00:00:34: Dem würden wir natürlich auch zustimmen Alex.
00:00:37: Umso überraschender ist es aber dann doch, wenn der Goldpreis ausgerechnet in einer Krise fällt.
00:00:45: Da werden wir uns heute in diesem Podcast so ein bisschen mit beschäftigen.
00:00:49: was sind die Einflussfaktoren auf den goldpreis?
00:00:52: Wann sind sie quasi vorhersehbar und wann wirken Sie nicht vor herseebar?
00:00:59: dafür gibt's Beispiele sowohl für das eine als auch für das andere.
00:01:03: geopolitik Iran-Krise ist natürlich ein Beispiel heute, das wir in der Sendung besprechen.
00:01:10: Aber ähnliche Fragen stellen sich ja auch dann bei Inflation und Zinsen.
00:01:14: Müsste Gold nicht steigen?
00:01:16: Immer steigen!
00:01:17: Wenn unser Geld an Kaufkraft verliert?
00:01:20: Und warum kann der Preis fallen?
00:01:22: Obwohl die amerikanische Notenbank beispielsweise Die Zinsengesenkt hat?
00:01:26: Auch dafür gibt es ja Beispiele.
00:01:28: Wir schauen heute also auf sechs wichtige Einflussfaktoren und erklären an Beispielen wie sie zusammenwirken.
00:01:35: Alexander, beginnen wir mit den Zinsen?
00:01:38: Was haben die zum Beispiel mit einem Goldbaren zu tun?
00:01:42: Ehrlicherweise muss ich dir sagen, Benni im ersten Schritt natürlich erstmal nichts denn zunächst einmal zahlt ein Goldbaren natürlich keine Zinssen!
00:01:51: Und bei einer Staatsanleihe ist es halt so da leiere ich einem Staat Geld und bekomme dafür die Zinsnen gewissermaßen als Gebühr Und als Anleger kann ich dann natürlich beide Möglichkeiten miteinander vergleichen.
00:02:06: Also entscheide ich mich dann, als Anläger in dem Moment für Gold verzichte ich natürlich auf diese Zinseinnahmen die ich sonst bei einem online Investment bekommen würde.
00:02:16: Fachleute nennen das dann... Das sind die sogenannten Opportunitätskosten.
00:02:22: und dahinter steckt da eigentlich nur eine einfache Frage welchen Ertrag könnte ich eben mit einer anderen?
00:02:30: Anlage erzielen, also sinken die Zinsen?
00:02:35: fällt dann dieser Verzicht auch weniger ins Gewicht.
00:02:39: Steigen sie werden verzinste Anlagen als Alternative auch wieder attraktiver und besonders wichtig sind hierbei eben insbesondere die amerikanischen Staatsanleihen weil Sie eben am weltweiten Kapitalmarkt so eine zentrale Rolle spielen.
00:02:53: Und für den Vergleich fehlt dann am Ende allerdings noch etwas, nämlich die Inflation beziehungsweise der laufende Kaufkraftverluste der entsprechenden Währung.
00:03:03: Ja!
00:03:03: Die Inflasion!
00:03:05: Man könnte sagen entscheidend ist ja was ich mir später von meinem Geld... kaufen kann.
00:03:11: Da haben wir übrigens eine neue Rubrik bei ProAurom, findet man leicht im Infobereich auf unserer Website.
00:03:18: die heißt einfach erklärt da haben wir solche Themen ganz verständlich aufbereitet was es Kaufkraft Verlust und was ist eben der Real Zins in Abgrenzung zum Nominal Zins?
00:03:34: Und das hast du ja quasi jetzt angesprochen Der Realzins, das ist normalerweise ein gutes Marktumfeld für Gold.
00:03:44: Er ist also vereinfacht.
00:03:46: der Zins, den Nominalzins nach Abzug der Inflation.
00:03:51: und nehmen wir an eine Anlage bringt zweieinhalb Prozent Zinsen im Jahr während die Inflations drei Prozent beträgt dann liegt die reale Rendite schon vor Steuern bei ungefähr minus einem halben Prozent.
00:04:05: Das Guthaben wächst dann zwar nominal seine kaufkraft singt aber und das ist dann ganz real.
00:04:14: Und ja da ich habe es gerade angesprochen alex, da haben wir die steuern noch gar nicht berücksichtigt
00:04:22: genau und dass darf man tatsächlich auch wirklich nicht unterschätzen denn auf zins erträge da fallen für privat anleger in deutschland in der regel Und gegebenenfalls die Kirchensteuer, falls ich Mitglied in einer der großen Kirchen bin.
00:04:44: Ein Hinweis da noch es gibt allerdings auch den sogenannten Sparer-Pauschbetrag.
00:04:50: Der ist quasi so ein Grundbetrag an Zins erträgen, der immer steuerfrei ist.
00:04:56: Der ist aber das muss man fairerweise sagen auch relativ schnell ausgeschöpft.
00:05:01: und wenn der Ausgeschöpf des dieser Sparach-Pause Betrag dann fällt eben die Abgeltungssteuer an.
00:05:07: Und ja, von unseren zweieinhalb Prozent Zinsen die du gerade genannt hast da blieben dann ohne Kirchensteuer jetzt gerechnet.
00:05:14: Dann nur noch eins Komma acht vier Prozent übrig und bei drei Prozent Inflation bedeutet das schon ein Kaufkraftverlust von gut einem Prozent im Jahr Die Steuerbelastung verstärkt.
00:05:28: also?
00:05:28: Dann die ohnehin schon negative real Rendite in dem Beispiel oder sie würde eine leicht positive realeren Ditte eben nach Abzug der Steuern ins negative verkehren.
00:05:42: Bei physischem Gold gibt es dagegen eher sogar einen steuerlichen Vorteil, wer nämlich Barren oder Münzen im Privatvermögen hilft und nach mehr als einem Jahr Halte-Dauer verkauft, der kann dann nämlich seinen möglichen Gewinn in Deutschland komplett steuerfrei vereinnahmen.
00:06:00: Also das ist jetzt unser erster Einflussfaktor also die negativen Realzinsen.
00:06:06: Das wollten wir jetzt mal anhand dieser Beispiele etwas verdeutlichen und es gibt ja bestimmte Zuhörerinnen und Zuhörer, die mit dem Begriff so viel nicht anfangen konnten.
00:06:17: Den sei einfach gesagt, die negatifen Realzincen sind für uns kein neues Phänomen seit der Finanzkrise.
00:06:26: Sie sind ins Bewusstsein gedreht und damals senkten die Notenbanken ihre Leitzinsen massiv um Finanzsystem und Wirtschaft irgendwie aus der Misere herauszuhelfen, um sie zu stabilisieren.
00:06:41: Und damit begann eben eine außergewöhnlich lange Niedrigzinsphase die sich während der Euro-Krise dann nicht gebessert sondern weiter verfestigt hat.
00:06:51: Und ab zehn, zwanzig, elf da lagen die Zinsen auf vielen klassischen Bankeinlagen über längere Zeit immer wieder unter der Inflationsrate.
00:07:00: Das heißt, das Guthaben wuchs nominal vielleicht noch Verloberial eben an Kaufkraft.
00:07:06: Das nun mal zur Erklärung.
00:07:08: also wir haben jetzt schon seit geraumer Zeit dieses Umfeld negativer Realzinsen eigentlich Rückenwind Für gold war auch oft drückenwind für gold
00:07:19: ja absolut.
00:07:20: also gerade bei den klassischen spar einlagen Also das sparbuch oder die kurzlaufen festgelder auf der bank haben wir in den vergangenen jahren einfach über längere zeiträume Oder fast überall Zeiträume genau dass erlebt dass die zinsen eben die inflation nicht ausgleichen konnten.
00:07:39: Vielleicht einsatz auch noch dazu wenn manchmal der ein oder andere ältere Zuhörer dann an die siebziger oder achtziger Jahre denkt, wo es ja Zinssätze gab.
00:07:49: Die weit über vier fünf sechs Prozent Nominallagen.
00:07:53: auch da war's schon so dass nicht in allen Zeiträumen die Zinsen damals herrschende inflation ausgleichen kommt.
00:08:04: also das ist ein phänomen was eigentlich jahrzehnte alt ist.
00:08:07: aber da hast du völlig recht es hat sich natürlich in den letzten jahren noch mal deutlich verschärft und im beispiel eben sehen wir auch dass eben nach steuern dann die bilanz gegebenenfalls eben nochmal ungünstiger.
00:08:21: Und genauso ist es wie du sagst für gold ist das ein grundsätzlich günstiges umfeld denn wenn die verzinnsten anlagen keine Kaufkraft erhalten, dann fällt es eben auch weniger ins Gewicht, dass Gold selbst keine Zinsen bezahlt.
00:08:36: Also diese niedrigen oder negativen Realzinsen können deshalb die Goldnachfrage eher unterstützen.
00:08:43: steigende Realzimsen also eine vielleicht sogar sinkende Inflation bei steigenden Zinszen.
00:08:49: Die könnten Gold dagegen oder den Goldpreis eher Belasten, weil dann die – wir haben es ganz zu Beginn gesagt – sogenannten Opportunitätskosten eben höher werden wenn man Gold kauft.
00:09:01: Aber sag mal, wenn ich das jetzt als geneigter Anleger interessierter FAZ-Leser so verfolgen möchte, reiche dann einen Blick einfach auf die Zinsentscheidung der Notenbank.
00:09:15: oder worauf muss ich da konkret mein Augenmerk legen?
00:09:19: Ja es ist wie immer im Leben.
00:09:21: Es ist in Teilen richtig bzw.
00:09:23: diese ZinsEntscheidungen der Notendank sind ein ganz guter Erster Indikator und sie sind auch sehr, sehr wichtig.
00:09:29: Aber wir müssen da auf die gesamten Anleihemärkte schauen denn die Notenbank legt den Leitzens fest und beeinflusst damit die grundsätzlichen Finanzierungskosten in der Wirtschaft.
00:09:41: Die Renditen länger laufen nach Staatsanleihen.
00:09:43: Die bilden sich aber dagegen am Markt und dort überlegen eben Anleger also insbesondere die ganz großen Investoren schon heute, wie sich Zinsen und Inflation in den nächsten Jahren entwickeln könnten.
00:09:56: Und ändern sich dann diese Erwartungen?
00:09:59: Dann bewegen sich die Renditen eben auch im Zweifel ohne dass der Leitzins an sich angefasst würde!
00:10:07: Die Notenbank muss dafür noch gar keinen neuen Beschluss gefasst haben – wenn sie schließlich Handel zählt, ob ihre Entscheidungen die Anleger von denen wir gesprochen haben überrascht oder bestätigt und das erklärt dann eben auch die Reaktion auf die Zinssenkung Ende.
00:10:26: Ja, im Dezember vierundzwanzig war das ja da senkte die amerikanische Notenbank die Fett eben den den Leitzinns.
00:10:36: Gold wirft keine Zinsen ab die Opportunitätskosten sinken und trotzdem verlor Gold in Dollar darauf hin im Tagesverlauf mehr als zwei Prozent.
00:10:47: Was war da passiert?
00:10:48: Die Senkung, die weitestgehend erwartet worden.
00:10:52: Überrascht hat der Ausblick, die Fett signalisierte nämlich dann im selben Atemzug auch mehr Vorsicht bei weiteren Senkungen!
00:11:01: Und wer mit einer schnelleren Lockerung da gerechnet hatte, der musste seine Erwartungen dann zurücknehmen.
00:11:07: Entscheidend war also auch wie es nach dieser Senkung weitergehen sollte in der Zukunft und solche Erwartung die bewegen außerdem den Dollar.
00:11:17: damit kommen wir zu unserem zweiten Faktor.
00:11:20: warum ist die amerikanische Währung die Leitwährung immer noch in der Welt für Gold so wichtig Alex?
00:11:26: Ja, also ich sage mal die amerikanische Währung der US-Dollar.
00:11:29: Die ist ja nicht nur für Gold wichtig sondern für eigentlich alle an Kapitalmärkten gehandelten Rohstoffe weil eben der Goldpreis oder auch der Preis für andere Rohstoffen auf dem Weltmarkt in Dollar angegeben wird.
00:11:43: und wird der Dollar dann in unserem Beispiel jetzt gegenüber dem Euro stärker?
00:11:48: brauchen wir natürlich mehr Euro um dieselbe Menge Gold zu kaufen, selbst wenn sich der Goldpreis in Dollar gar nicht verändert hat.
00:11:58: Und für Fährkäufer im Euro-Raum wird gold dann natürlich noch mal teurer und das kann im Zweifel sogar auch die Nachfrage bremsen!
00:12:07: Ein schwächerer Dollar hingegen macht den Kauf günstiger und kann die Nachfragen wiederum unterstützen – und das können eben den Goldpreise in Dollar auch wieder steigen lassen.
00:12:19: Eine feste Regel ist es zwar nicht, denn in einer Krise können natürlich sowohl Gold als auch der Dollar gefragt sein.
00:12:27: Wer aber bereits Gold besitzt?
00:12:29: Der schaut eben aus einer anderen Perspektive darauf!
00:12:32: Für ihn kann dann am Ende sogar ein stärkerer Dollar noch einen zusätzlichen Vorteil bringen.
00:12:39: Ich mache mal noch ein einfaches Beispiel dazu.
00:12:41: ja ich habe eine Goldmünze deren Wert in Dollar Gleich bleibt und wird der Dollar gegenüber dem Euro stärker, dann ist diese Münze in Euro betrachtet mehr Wert.
00:12:53: Wird der Dollar schwächer?
00:12:54: Ist sie in Euro weniger wert!
00:12:57: Das konnte man im Jahr- und Jahr-twenties gut beobachten.
00:13:00: In Dollar blieb der Goldpreis über das Jahr nahezu unverändert mit kleineren Ausschlägen – in Euro legte er dagegen um knapp sieben Prozent zu.
00:13:11: Für uns zählt deshalb vor allem, wie sich am Ende dann auch Gold in Euro entwickelt.
00:13:18: Und damit sind wir bei einem dritten Faktor.
00:13:20: den haben wir ja vorhin bei den negativen Realsinsen schon etwas angesprochen.
00:13:27: aber jetzt geht es mehr darum gold als Inflationsschutz zu betrachten.
00:13:32: das wäre eine Funktion die die Mehrheit der Befrachten auch in Deutschland Gold zu erkennen würde, Gold als Inflationsschutz.
00:13:41: Warum suchen Menschen gerade bei steigenden Preisen Schutz in Gold?
00:13:45: Ja am Ende ist es ganz einfach weil Gold eben ein begrenzter... Sachwert ist.
00:13:51: Es ist dann aber auch das Historische, dass Gold eben seit Langem schon als Wertaufbewahrungsmittel genutzt wird und die Menge von Gold lässt sich nicht durch einen geldpolitischen Beschluss erhöhen.
00:14:03: Zusätzliches Gold zu fördern kostet nämlich erstmal Zeit und Geld!
00:14:07: Und die Sorge um die Kaufkraft kann deshalb auch die Goldnachfrage erhöhen weil man dort ein Sachwert hat der nicht beliebig vermehrbar ist und der preis der gleicht dann die teuerung natürlich nicht ganz zuverlässig.
00:14:22: ja für Ja aus.
00:14:23: da mache ich auch immer so in meinen vorträgen den einschub dass sich sagt bitte seien sie sehr sehr vorsichtig wenn dann manchmal berichtet wird ah In deutschland war die inflationsrate wie folgt warum entwickelt sich denn gold dann zum beispiel in den letzten jahren sogar noch stärker?
00:14:40: da mache Ich immer den hinweis wir dürfen natürlich nicht eine originär Nationale, nämlich die deutsche Inflationsrate mit dem weltweiten Goldpreis vergleichen.
00:14:51: Da hat eben der weltweite Einfluss von unter anderem dem Thema Inflation oder Kaufkraftverlust eben stärkeren Einfluß auf den goldpreis als jetzt die rein deutsche Ininflationsrate und deswegen wurde auch das in den letzten Jahren zum immer größeren thema.
00:15:10: So, ich hätte jetzt gesagt seit zwanzig-einzwanzig wo das wieder begann mit der Inflation spielt es natürlich in der Wahrnehmung unserer Kunden und auch vieler Markteilnehmer einfach wieder eine viel viel größere Rolle.
00:15:22: Und trotzdem beendete Gold das ja in Dollar im Minus weil nämlich eben die steigenden Anleihrenditen und vor allem auch ein stärkerer Dollar zeitweise dagegen wirkten.
00:15:36: Wir müssen dann also Fragen wie reagieren am Ende Notenbanken auf die Inflation?
00:15:42: Ja, sie können die Zinsen erhöhen um die Nachfrage zu bremsen.
00:15:48: Kredite werden dann teurer Unternehmen verschieben Investitionen und Verbraucher größere Anschaffungen.
00:15:54: das kann den Preisdruck verringern.
00:15:57: eine Zinssenkung erleichtert dagegen die Finanzierung und kann die Nachfrage beleben.
00:16:04: Für Gold kommt es am Ende darauf an, wie sich die Zinsen im Verhältnis zur erwarteten Inflation verändern.
00:16:11: Steigen die Inflationserwartungen stärker als die Zinzen?
00:16:15: Dann sinkt der Realzins!
00:16:17: Gold kann dann sogar trotz höherer nominaler Zins profitieren.
00:16:23: Interessant ist dabei die Doppelrolle auch der Zentralbanken.
00:16:27: Sie bestimmen die Geldpolitik und gehören selbst zu den großen Goldkäufern.
00:16:32: Diese staatlichen Käufe sind unser vierter Faktor.
00:16:35: Alex, was versprechen sich Zentralbanken also von Gold?
00:16:39: Denn sie fragen es immer, immer stärker nach!
00:16:42: Ja man muss vielleicht dazu sagen dass natürlich Gold für Zentralbanken schon immer eine große Rolle als ja man kann so sagen Reservewährung gespielt hat.
00:16:52: Aber
00:16:52: die Rolle hat sich in den letzten Jahren nochmal verstärkt, denn viele Zentralbanken wollen eben ihre Währungsreserven breiter verteilen und für Krisen vorsorgen.
00:17:03: Also den meisten unserer Zuhörern dürfte da präsent sein dass viele Staaten insbesondere China eben US-Staatsanleihen also US Dollar verkauft hat und Gold gekauft hat.
00:17:16: Und das hat vor allem einen Grund.
00:17:18: Gold hat nämlich eine ganz besondere Eigenschaft, ein goldbaren ist nämlich keine Forderung gegen einen anderen Staat oder eine Bank und sein Wert setzt eben nicht voraus dass dieser Schuldner all seine Verpflichtungen am Ende erfüllen kann.
00:17:33: Und auch die Sorgen vor Sanktionen da seien insbesondere natürlich die Sanktsion im Rahmen des Ukraine Krieges genannt, die können dann auch ein Kaufmotiv für Staaten oder Notenbanken sein.
00:17:47: Denn es ist einfach so über Gold können diese Staaten eben leichter verfügen als über eine Staatsanleihe, die im Zweifel vom ausgebenden Land entsprechend sanktioniert werden kann.
00:18:01: und daraus lässt sich aber nicht bei jedem Kauf einer Notenbank unbedingt eine Abkehr vom Dollar ableiten, denn die Motive, die unterscheiden sich davon Land zu Land bzw.
00:18:14: von Notenbanken zur Noten Bank ganz enorm.
00:18:18: Zentralbanken planen nämlich ihre Reserven beziehungsweise die Strategie wie sie mit ihren Reserben umgehen häufig über viele Jahre und eine einzelne Zinsentscheidung.
00:18:29: Die steht für sie eher weniger im Vordergrund als für manche kurzfristig orientierte Anleger.
00:18:34: und in den vergangenen Jahren führte das eben dazu, dass unterschiedlichste Notenbanken aus unterschiedlichen Gründen eben erhebliche Mengen gekauft
00:18:43: haben.
00:18:44: Ja ich will unseren Zuhörerinnen und Zuhören mal eine Vorstellung davon geben wie viel das tatsächlich in Tonnen war.
00:18:51: Nach Schätzung des Branchenverbandes World Gold Council waren es zweiundzwanzig zwei Tausend, dreiundzwanzig und vierundzwzig jeweils mehr als tausend Tonnen Netto.
00:19:02: Zentralbanken und andere staatliche Stellen kauften also jedes Jahr über tausenden Tonnen mehr Gold, als sie verkauften.
00:19:10: Zwanzig, fünfund zwanzig blieb die Nachfrage auch noch hoch lag aber unter dieser Schwelle.
00:19:16: Und solche Käufe können den Preis auch dann stützen wenn hohe Zinsen eigentlich gegen Gold sprechen.
00:19:25: Also Das ist dann so ein Faktor, der andere dann überlagern kann.
00:19:30: Und verkaufen andere Anleger größere Bestände sind trotzdem Rücksetzer möglich und damit haben wir viel über die Käufer gesprochen.
00:19:41: Dann schauen wir auch noch ein bisschen auf das Angebot und unseren fünften Faktoren nämlich die Förderkosten.
00:19:48: was passiert wenn es immer teurer wird Gold aus der Erde zu holen?
00:19:53: Ja, also da muss man sagen dann geraten natürlich zunächst mal die ja die Minen gewissermaßen unter Druck oder die Minengesellschaften denn sie müssen nämlich Energie und auch das Personal bezahlen.
00:20:04: Und vor allem auch in ihre Anlagen investieren und steigen diese Kosten stärker als ihre Verkaufserlöse.
00:20:11: Dann bleibt natürlich am Ende weniger übrig und manche Projekte werden vielleicht verschoben oder lohnen sich gar nicht mehr und das kann langfristig tatsächlich das Angebot Bremsen.
00:20:23: Kurzfristig reagiert die Förderung allerdings oft eh nur sehr, sehr begrenzt weil eine neue Mine entsteht eben nicht innerhalb von wenigen Wochen.
00:20:33: oder ich habe es eben gesagt zur Stichwort Investitionenanlagen.
00:20:37: wenn ich einfach ne alte Anlage habe oder ne alte Infrastruktur dann kann ich die auch nicht innerhalb weniger Tage oder Wochen nur weil der Preis sehr stark steigt plötzlich ersetzen und dadurch effizienter oder mehr fördern.
00:20:50: Und deswegen sollte man auch eher vorsichtig sein mit der Vorstellung, dass steigende Förderküsten sofort den Goldpreis nach oben treiben müssen.
00:20:59: Manchmal läuft nämlich der Zusammenhang sogar eher in die andere Richtung.
00:21:03: also ein höherer Goldpreist erhöht dann nämlich vor allem erstmal bestimmte Kosten für die Mien.
00:21:09: Ja das klingt zunächst tatsächlich ungewöhnlich an.
00:21:12: Beispiel dafür sind die sogenannten Förderabgaben ja die vom Verkaufspreis abhängen.
00:21:18: steigt der Goldpreis, muss die Mine dann mehr abführen.
00:21:22: und der World Gold Council wiederum, der nannte das als einen wesentlichen Grund auch für die geschliegenden Kosten im dritten Quartal zwanzig fünfundzwanzig.
00:21:32: Und außerdem kommt es Angebot nicht ausschließlich aus Minen.
00:21:37: fast alles jemals geförderte Gold ja existiert immer noch.
00:21:41: ein Teil kann wieder auf den Markt gelangen etwa als eingeschmolzener Schmuck oder auch im Anlagegold Bereich.
00:21:48: Und können wir aus den Förderkosten denn dann wenigstens ableiten, Alex?
00:21:53: Wie weit der Goldpreis fallen kann.
00:21:56: Also ableiten sicherlich nicht weil wir haben es ja schon angesprochen Es gibt sehr viele Einflussfaktoren auf dem goldpreis eben nicht nur die förder kosten und deswegen kann man da auch eine feste preisuntergrenze gar nicht.
00:22:13: Wenn Anleger größere Bestände verkaufen, dann verhindert eine teure Förderung am Ende auch keinen Kursrückgang.
00:22:21: Die Kosten helfen uns vor allem die längerfristige Angebotsentwicklung zu verstehen und für kurzfristige Bewegungen da können eben die anderen Einflüsse wesentlich stärker sein.
00:22:32: Damit wären wir vielleicht sogar schon beim sechsten Faktor, Benni.
00:22:35: Der Geopolitik.
00:22:37: Also politische Konflikte können natürlich zum einen das Sicherheitsbedürfnis erhöhen und Menschen dann dazu bewegen mehr Gold zu kaufen.
00:22:46: Und du hast ja auch ganz am Anfang die Frage stellt warum gold dann aber ausgerechnet auch während der Krise fallen kann?
00:22:54: Warum ist es denn so?
00:22:55: Ja, da gibt es ja oft dann immer so eine erste Reaktion und die entspricht oft an auch noch der Erwartung im Oktober zwanzig dreiundzwanzig.
00:23:03: Gewann Gold nach dem Terror Angriff der Hamas auf Israel und der anschließenden Eskalationen dann beispielsweise auch sehr deutlich.
00:23:11: über den gesamten Monat stieg der Dollarpreis in Gold um knapp sieben Prozent.
00:23:17: auch nach Beginn der Angriffe im Iran.
00:23:20: Krieg, zwanzig sechsundzwanzig legte Gold zunächst her auch zu.
00:23:24: Soweit die Erwartung Gold als Safe Haven und so in den folgenden Wochen geriet er preis dann aber deutlich unter Druck.
00:23:33: Und da hat ihr damals auch vor einigen Monaten ja eine mega Korrektur dann auch eingesetzt.
00:23:39: und da wirkten mehrere unserer Faktoren eben gleichzeitig.
00:23:43: und fangen wir doch Da beim beim Ölpreis mal an.
00:23:46: warum war der für die Reaktion am Heftige Reaktion am Goldmarkt so wichtig, Alex.
00:23:52: Ja im Prinzip da ein bisschen verwandt zu dem was wir eben schon besprochen hatten nämlich Stichwort Inflation.
00:23:59: diese Krise die verschärfte nämlich die Sorge um die Energieversorgung und der Ölpreis stieg also.
00:24:05: Wir erinnern uns alle, wenn wir auf die Tanksoile schauen.
00:24:07: Der steht ganz massiv.
00:24:09: also teureres Öl erhöht nämlich zunächst einmal die Kosten für Kraftstoffe Transport und vieles weiterer und bleibt dann die Energie länger teuer kann sich das dann auch eben auf weitere Waren- und Dienstleistungen auswirken.
00:24:24: Also es sind dann fast so was wie zwei Drunden Effekte an der Stelle und damit wuchs dann eben auch die Sorge dass die Inflation hartnäckiger bleiben würde als erwartet.
00:24:35: Anleger befürchteten eben, die Notenbanken könnten ihre Zinsen deshalb jetzt länger hochhalten bzw vielleicht sogar noch mal erhöhen und Hoffnung auf die baldigen Senkungen, die ja eingepreist waren eigentlich, die schwanden dann wieder.
00:24:49: Und das ist eben einer der Gründe warum mit so einem Zeitversatz und eigentlich nach dieser typischen Reaktion, die du beschrieben hast also Gold steigt erst einmal in der Krise es dann sogar zu eine relativ scharfen Korrektur kam, weil man eben erwartete dass es eine ganz enorme Auswirkung auf die Zinsentwicklung haben wird.
00:25:10: Ja im März ließ die fettern den Leitzins unverändert an den Märkten stiegen aber die amerikanischen Anleirinditen und die Realzinsen und zusätzlich legte der Dollar zu.
00:25:22: Die verzinnsten Alternativen wurden also attraktiver während die dollarstärke gold ebenfalls deutlich belastete.
00:25:31: Und für das Ausmaß des Rückgangs reicht diese Erklärung allerdings auch noch nicht ganz aus, der World Gold Council hebt für den März besonders den Abbau von Positionen und dem Bedarf an schnell verfügbaren Geld hervor.
00:25:45: Warum verkaufen Anleger in einer solch angespannten Lage ausgerechnet ihre Goldbestände?
00:25:52: Ja also da gilt dann vielleicht auch wieder dieses alte Sprichwort Cash is King Und Gold hat eben den riesen Vorteil, dass es sich einfach gut verkaufen lässt.
00:26:03: Es ist extrem liquide und auch wenn sich's absurd anhört dieser Riesenvorteil von gold kann da nämlich kurzfristig zumindest mal zum Nachteil werden.
00:26:15: Denn wer als Anleger Verluste an anderen Märkten ausgleichen musste oder vielleicht auch zusätzliche Sicherheiten für Börsengeschäfte stellen musste, der brauchte Geld also eben genau das Cash was ich eben angesprochen habe und dafür hat er dann oder wird ja auch in Zukunft wahrscheinlich z.B.
00:26:32: eben Gold verkaufen sogar länger halten wollte, was aber durch seine Liquidität eben sehr gut und schnell veräußerbar war.
00:26:41: Man darf auch nicht ganz vergessen das Gold sehr stark gestiegen war.
00:26:45: also es machte für einige Anleger Sinn da vielleicht Positionen wo große Gewinne aufgelaufen waren tatsächlich auch abzubauen und vielleicht andere Positionen eher zu halten und deswegen sankten dann auch im März sechsundzwanzig die Bestände der Börsen gehandelten Goldfonds also der sogenannten ETFs und EDCs deutlich und gleichzeitig wurden auch noch Positionen an den sogenannten Terminmärkten abgebaut.
00:27:11: Wenn dann noch Handelsstrategien hinzukommen, die bestimmten Kurstransfolgen, dann fällt der Preis nämlich unter bestimmte Marken, die in diesen Strategien festgesetzt sind werden eben noch weitere Verkäufer ausgelöst und so kann sich dann ein Rückgang gewissermaßen selbst verstärken, obwohl vielleicht sogar alle Anleger nach wie vor von Gold überzeugt sind.
00:27:35: Also hinter einem Verkauf steht eben nicht immer zwangsläufig die Überzeugung dass gold unattraktiv geworden ist sondern es kann eben eine der vielen Einflussfaktoren haben die ich da gerade genannt habe warum gold zurückgeht.
00:27:51: Noch ein Beispiel mehr, das erinnert ja auch ein wenig an den Corona-Schock im März.
00:27:56: Auch damals wurde Gold zeitweise zusammen mit anderen Anlagen verkauft und später erholte es sich aber dann wieder.
00:28:04: in Gesamtjahr gewann gold in dollar rund umundzwanzig Prozent hinzu.
00:28:09: Wir schauen einfach mal was der Rest des Jahres noch bringt Alex wo wir dann stehen.
00:28:18: Da blieb es ja nicht bei der Frühjahrskorrektur, die wir gerade besprochen haben.
00:28:23: Im August stieg der Dollarpreis Gold um rund dreizehn Prozent und ein Impuls kam da von angekündigten Rückkäufen amerikanischer Staatsanleihen.
00:28:34: Was hat das damit aus sich?
00:28:36: Ja dabei
00:28:37: ging's primär eigentlich um eine Ankündigung des amerikanischen Finanzministeriums denn das wollte eben mehr bereits ausgegebene langfristige Staatsanleihen vom Markt zurückhauffend.
00:28:50: Als Grund nannte es da, dass das eben den Handeln mit diesen Papieren wieder erleichtern wollte.
00:28:56: Also solche Rückkäufe die schaffen natürlich erstmal eine zusätzliche Nachfrage nach den Anleihen steigen dann deren Kurse aber sinken wiederum Die Renditen der Anleihen.
00:29:07: und nach der Ankündigung gaben eben die langfristigen Renditen zunächst nach.
00:29:12: Und der Dollar wurde wieder schwächer, beides hat dann Gold bzw.
00:29:16: den Goldpreis auch wieder unterstützt.
00:29:19: Manche Anleger verstanden die Ankündigungen außerdem noch als Signal dass Washington den Anstieg seiner Finanzierungskosten begrenzen wollte.
00:29:29: das war genau die Interpretation an der Stelle.
00:29:33: Und die Initiative ging auch, und das muss man ganz klar nochmal benennen eben vom Finanzministerium aus – nicht von der Fette.
00:29:41: Das spielt eine ganz große Rolle an dieser Stelle!
00:29:45: Ja, für Gold waren damit wieder günstigere Bedingungen quasi entstanden.
00:29:49: Hinzu kamen das Anleger verstärkt in den Markt auch zurückkehrten.
00:29:54: Wiederum der World Gold Council nennt kräftige Zuflüsse in dieser Zeit in Goldfonds und zusätzliche Käufe auch an den Terminmärkten als wesentliche Treiber.
00:30:04: eben dieser August der kleinen August Rally und solche Kapitalbewegungen ja die können Wirkung unserer diskutierten sechs Faktoren also erheblich dann auch verstärken.
00:30:19: und im September jetzt viel der Preis, der Goldpreis dann wieder.
00:30:23: Und hier war es waren es wieder die Zinsen, diese Entwicklung dieser Augustentwicklung ausgebremst haben.
00:30:31: Genau sie spielten da eine ganz wichtige Rolle.
00:30:34: Die Inflation, die blieb oder bleibt hartnäckig und die Fett erhöhte dann ihren Leitzins im September tatsächlich um einen Viertelprozentpunkt.
00:30:44: Und auch die Europäische Zentralbank hob ihre Zinsen an, und gleichzeitig stiegen dann wieder die Renditen amerikanischer Staatsanleihen.
00:30:53: Damit nahmen am Ende die Konkurrenz oder der Wettbewerb durch verzinnste Anlagen wieder zu!
00:31:01: Das belastete Gold eben nach dieser kräftigen Erholung in August.
00:31:06: Wir müssen also auch auf den Zeitraum schauen.
00:31:09: Geht es um eine Kursbewegung über wenige Tage oder ist das eine Entwicklung, die für mehrere Monate oder sogar Jahre zu erwarten ist?
00:31:18: Ja, für die längere Perspektive kommt ja auch noch – hat das Vertrauen hinzu, da wird die Vertrauensfrage gestellt!
00:31:27: Wer an der Stabilität von Währungen oder auch an der Zahlungsfähigkeit hochverschuldeter Staaten zweifelt, unabhängige Reserve nachfragen und höhere Zinsen können Gold kurzfristig belasten.
00:31:42: Und zugleich auf der anderen Seite, auf längere Sicht die Finanzierung von Staatsschulden erschweren und das Vertrauen dann ein Stück weit erodieren.
00:31:52: Alex unsere sechs Faktoren geben uns also eine gewisse Orientierung.
00:32:00: ihr Gewicht verändert sich aber Mal stehen die Realzinsen im Vordergrund auch manchmal über längere Zeiträume, mal staatliche Käufe meist der Notenbanken und mal die Folgen einer politischen Krise.
00:32:14: Wer den Goldpreis verstehen möchte, der sollte deshalb fragen was hat sich verändert?
00:32:21: Was war schon erwartet und welche Kräfte wirken gerade gegeneinander oder welche verstärken sich miteinander?
00:32:30: Ja, genau so ist es.
00:32:31: Und am Ende ist es eben extrem schwer, weil die Faktoren ja zum Teil auch so widersprüchlich sind oder gegeneinander miteinander in Konkurrenz stehen.
00:32:41: Es ist unfassbar schwierig eine sichere Kursprognose zu erstellen.
00:32:44: Es hilft aber einem am Ende immer, Preisbewegungen kurzfristige Natur besser einordnen zu können und vor allem bei der eigenen Anlageentscheidung am Ende einen klaren Kopf zu behalten.
00:32:56: Ich kann da nur sagen ich glaube das Zumindest im Vergleich von vor zehn oder zwanzig Jahren, heutzutage ein Großteil der Investoren eben Gold nicht wegen einer besseren Zins-Opportunität kauft.
00:33:10: Oder kauft weil er ein bestimmtes Kursziel für Augen hat sondern eben aus genau den Gründen die du genannt hast.
00:33:17: es geht um dieses Thema Vertrauen, es geht um diese Unabhängigkeit von Währungen und auch Notenbankpolitischen Entscheidungen.
00:33:25: Und das ist eher das glaube ich was in den nächsten Jahren den Goldpreis langfristig treiben und unterstützen wird.
00:33:33: und wer dann eben Gold als so langfristige Vermögensreserve oder Versicherung fürs Vermögen hält der sollte und muss auch mal mit solchen im Zweifel auch deutlichen Rücksetzern rechnen.
00:33:47: Aber seine Funktionenvermögen, die kurzfristige Kursentwicklung von Gold – das sind eben zwei ganz verschiedene und unterschiedliche Dinge.
00:33:57: Aus Sicht vom ProAurom gehört am Ende beides zusammen, die Eigenschaften von Gold zu verstehen und auch die Preisrisiken, die damit zusammenhängen können, realistisch einschätzen zu können Nervös machen zu lassen, denn auch ein sicherer Hafen ist eben keine Garantie für einen immer ruhigen oder sehr stetigen Kursverlauf.
00:34:21: Und an der Stelle möchten wir uns ganz herzlich bei Ihnen fürs Zuhören bedanken und freuen uns wenn Sie bei der nächsten Ausgabe von glänzenden Perspektiven wieder mit dabei sind!
00:34:31: Herzlichen Dank und bleiben Sie uns gewohnt!
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