Entdollarisierung: Verliert der US-Dollar seine Vormachtstellung? (Episode 50)

Shownotes

Steht der US-Dollar vor dem Ende seiner Dominanz? Oder wird die Debatte um die sogenannte Entdollarisierung überschätzt? In dieser Folge von „Glänzende Perspektiven“ ordnen Benjamin Summa und Alexander Köhne ein, was tatsächlich hinter den aktuellen Entwicklungen steckt.

Sie beleuchten die historische Entstehung der Dollar-Dominanz – vom Bretton-Woods-System bis zur heutigen Rolle des Greenbacks als wichtigste Reserve-, Handels- und Leitwährung der Welt. Gleichzeitig erklären sie, warum Staaten wie China oder die BRICS-Länder verstärkt nach Alternativen suchen, welche Folgen Sanktionen und geopolitische Spannungen haben und weshalb immer mehr Zentralbanken ihre Goldreserven ausbauen.

Außerdem geht es um Chinas Strategie, den internationalen Goldhandel auszubauen, die wachsende Bedeutung der Shanghai Gold Exchange und die Frage, ob Gold langfristig eine noch wichtigere Rolle im globalen Finanzsystem einnehmen könnte.

Die zentrale Erkenntnis: Vieles spricht dafür, dass der US-Dollar auch künftig die wichtigste Einzelwährung der Welt bleibt. Gleichzeitig entwickelt sich das internationale Währungssystem schrittweise hin zu einer multipolaren Ordnung, in der Gold und andere Währungen an Bedeutung gewinnen. Für Anleger ist deshalb weniger die Frage nach dem Ende des Dollars entscheidend als vielmehr die Überlegung, wie sich Vermögen langfristig robust und ausgewogen aufstellen lässt.

Eine kompakte Einordnung eines der derzeit meistdiskutierten Themen an den internationalen Finanzmärkten – fundiert, verständlich und ohne Alarmismus.

Transkript anzeigen

00:00:07: Herzlich willkommen zu einer neuen Ausgabe von glänzende Perspektiven, dem Podcast von ProAurop.

00:00:12: Ein Thema wird derzeit an den Finanzmärkten ziemlich intensiv diskutiert nämlich die Zukunft des US-Dollars.

00:00:19: immer häufiger ist von einer sogenannten Enddollarisierung die Rede.

00:00:23: manche Experten sehen darin den Beginn einer neuen Weltwährungsordnung andere halten solche Prognosen für deutlich überzogen.

00:00:30: das wollen wir schon dazu sagen.

00:00:32: feststeht Die welt befindet sich in Bewegung.

00:00:36: Zentralbanken kaufen so viel Gold wie seit Jahrzehnten nicht mehr.

00:00:40: Die Priksstaaten arbeiten an alternativen Handels- und Zahlungssystemen, China baut seine Rolle am internationalen Goldmarkt Schritt für Schritt weiter aus.

00:00:49: Doch was steckt dahinter?

00:00:51: Hinter all diesen Entwicklungen verliert der US-Dollar langsam seine Vormachtstellung oder erleben wir vielmehr eine schrittweise Veränderung des internationalen Finanzsystems, in dem der Dollar zwar weiterhin eine zentrale Rolle spielt.

00:01:03: Gleichzeitig aber andere Währungen und auch Gold an Bedeutung gewinnen!

00:01:08: Darüber möchten wir heute sprechen.

00:01:10: an meiner Seite ist wie immer Alexander Köhne, Vertriebsleiter von ProAurom.

00:01:14: Hallo Alex!

00:01:15: Hi Benni ich grüße dich und ich freue mich auf die ja heutige sehr spannende Folge wie ich finde.

00:01:21: Alex bevor wir darüber sprechen warum eben über eine Enddollarisierung vermehrt diskutiert wird lohnt sich zunächst ein Blick zurück in die Geschichte denn um die aktuellen Entwicklungen richtig einordnen zu können muss man erst mal verstehen warum der US-Dollar überhaupt diese außergewöhnlich starke Stellung im internationalen Finanzsystem einnimmt.

00:01:44: Heute ist der Dollar weit mehr als nur die Landeswährung der Vereinigten Staaten, er ist die wichtigste Reservewährungen.

00:01:51: Der Welt spielt eine zentrale Rolle im internationalem Handel und ist auch bei vielen grenzüberschreitenden Finanztransaktionen die erste Wahl.

00:02:00: Frage an dich wie es eigentlich dazu gekommen das ausgerechnet der US-Dollar diese besondere Rolle übernommen hat?

00:02:07: Ja, also das ist tatsächlich eine Frage beziehungsweise ein Thema oder Themenkomplex mit dem man vermutlich ganze Seminare füllen könnte.

00:02:15: Aber ja versuchen wir es mal mit der heutigen Podcast Folge Quick and Dirty zusammenzufassen!

00:02:21: Also die Grundlagen für die dominierende Rolle des US-Dollar wurden bereits nach dem zweiten Weltkrieg gelegt, also vor dem zweiten und insbesondere vor dem ersten Weltkrig war das britische Fund die dominierende Währung im internationalen Handel und auf den Finanzmärkten.

00:02:38: Und ja in der Nachkriegszeit und im Zuge der Entstehung des sogenannten Bretton Woods Systems wurde dann aber der US-Dollar zum Anker des Internationalen Währungssystems und zu diesem Zeitpunkt war eben der Dollar sogar direkt an Gold gebunden, während viele andere wichtige Währungen wiederum an den Dollar gebunden oder gekoppelt waren.

00:03:02: Also das war jetzt ganz grob erklärt wie das Bretton Woods System funktionierte und dieses System, das sorgte eben über viele Jahre für Stabilität US-Dollar dann zum Mittelpunkt des globalen Finanzsystems.

00:03:18: Gedeckt von der ewigen Währung Gold oder auch dem Urgeld, wie ein von mir geschätzter Kollege immer zu sagen pflegt.

00:03:25: und als die USA.

00:03:27: aber die Goldbindung des Dollars im Jahr blieb die wichtigste Währung der Welt und der Grund dafür liegt oder lag vor allem im Vertrauen in die Vereinigten Staaten und ihre Wirtschaft.

00:03:52: Die USA verfügten über die größte Volkswirtschaft der Welt, boten stabile politische und vor allem auch rechtliche Rahmenbedingungen und entwickelten dann die größten und liquidisten Kapitalmärkte der Welt.

00:04:05: Und wer eben weltweit größere Summen investieren oder anlegen wollte, der kam und so ist es ja heute auch noch kommt einfach an den USA praktisch nicht vorbei.

00:04:16: Hinzu kam dann noch das viele international gehandelte Rohstoffe allen voran Öl, also unsere Zuhörer haben das Stichwort Petrodollar vermutlich schon mal irgendwo gelesen oder gehört eben überwiegend in US-Dollar abgerechnet wurden und dadurch blieb die weltweite Nachfrage nach der amerikanischen Währung und mit ihr verbundenen Finanzgeschäfte einfach dauerhaft hoch.

00:04:41: Und letztlich war also Die Goldbindung ausschlaggebend.

00:04:45: entscheidend waren eben vielmehr das Vertrauen in die amerikanische Wirtschaft, die Größe und die Liquidität der US Kapitalmärkte sowie eben die gerade beschriebene zentrale Rolle des Dollars im internationalen Handel.

00:04:59: Und wir sehen ja auch heute dass trotz des Aufstiegs Chinas und auch trotz der Etablierung des Euros die USA nach wie vor das Zentrum der weltweiten Finanzmärkte und Zielhoher Investitionen aus allen Teilen der Welt sind.

00:05:15: Und genau diese Faktoren, die haben eben dazu beigetragen und ehrlicherweise tragen auch noch dazu bei dass du erst dollar bis heute die mit Abstand wichtigste Leithandels- und Reservewährung der Welt geblieben ist.

00:05:29: Ja!

00:05:30: Die Dominanz des US Dollars Zufall.

00:05:34: So viel haben wir jetzt gelernt, sondern das Ergebnis seiner jahrzehntelangen Entwicklung so würde ich es mal beschreiben.

00:05:42: umso spannender ist er die Frage warum heute dennoch immer wieder über eine Enddolarisierung gesprochen wird.

00:05:49: Der Hintergrund ist, dass sich die geopolitischen und wirtschaftspolitischen Rahmenbedingungen in den vergangenen Jahren deutlich verändert haben.

00:05:56: Die Kriege der Ukraine, die Sanktionen gegen Russland und das einfrieren russischer Divisenreserven haben vielen Staaten vor Augen geführt wie stark das internationale Finanzsystem von westlichen Finanzinstitutionen und auch dem US-Dollar geprägt ist.

00:06:11: Hinzu kommen die hohe Staatsverschuldung der USA sowie der Wunsch einiger Staaten, ihre wirtschaftliche und auch finanzielle Abhängigkeit vom US-Dollar schrittweise zu verringern.

00:06:22: Vor allem die Pricksstaaten arbeiten ja daran einen größeren Teil ihres gegenseitigen Handels in den jeweiligen Landeswährungen abzuwickeln und alternative Zahlungsstrukturen aufzubauen.

00:06:35: Dabei geht es allerdings nicht darum, das sei hier auch an der Stelle hinzugefügt den US-Dollar zu ersetzen.

00:06:43: In dieser Funktion vielmehr möchten viele Staaten ihre Währungsreserven breiter aufstellen, ihre Handelsbeziehungen stärker diversifizieren und ihre Abhängigkeit vom Dollar eben schrittweise ein Stück verringern.

00:06:56: Ja, also genauso ist es und eben diese Entwicklungen die sind jetzt aus US-Dollar Perspektive auch durchaus ernst zu nehmen.

00:07:04: Denn insbesondere die von dir angesprochenen Sanktionen Die sind mittel bis langfristig tatsächlich kein zu unterschätzendes Risiko für eben die Beteiligten Staaten.

00:07:13: Und dennoch wäre es aus meiner Sicht verfrüht daraus den Schluss zu ziehen, dass der US-Dollar seine Rolle als Weltleitwährung in absehbarer Zeit verlieren würde.

00:07:23: Denn nach wie vor ist eben der Dollar die wichtigste Reserve, Handels und Finanzierungswährungen der Welt – ein erheblicher Teil des internationalen Handels wird in US-dollar abgewickelt und auch die globalen Kapitalmärkte werden weiterhin von der amerikanischen Währung dominiert.

00:07:40: Hinzu kommt das es derzeit ehrlicherweise keinen echten Ersatz gibt!

00:07:47: Der Euro ist zwar die zweitwichtigste Reservewährung, wird aber unter anderem durch die unterschiedlichen wirtschafts- und finanzpolitischen Strukturen innerhalb der Eurozone eben sehr stark begrenzt oder limitiert bleiben.

00:08:00: Und in diese Richtung stoßen ja auch immer wieder die Forderungen nach einer europäischen Kapitalmarktunion.

00:08:05: jedoch liegt dieser aufgrund eben der vielen nationalen Befindlichkeiten insbesondere in weiter weiter Ferne.

00:08:13: Ja und der chinesische Yuan Der Gewinn zwar zunehmend an Bedeutung, aber ehrlicherweise er unterliegt jedoch weiterhin starken Kapitalverkehrskontrollen und ist eben längst nicht so frei handelbar wie der US-Dollar vom ganzen Thema juristische Sicherheit in einer Diktatur für China, so muss man es ja sagen mal ganz abgesehen.

00:08:37: Und hier sehen wir dann eben wieder den großen Vorteil, den wir eben bereits beschrieben hatten das eben kein Kapitalmarkt der Welt so attraktiv für Investoren ist wie die Uni USA.

00:08:49: Viele Experten erwarten deshalb keinen abrupten Machtwechsel im internationalen Währungssystem.

00:08:55: Wahrscheinlicher ist viel mehr dass die Welt Schritt für Schritt multipolarer wird.

00:09:00: also der US-Dollar dürfte dabei auch künftig die wichtigste Einzelwährung bleiben, gleichzeitig gewinnen aber andere Währungen.

00:09:09: und jetzt kommt es insbesondere Gold für viele Staaten- und Institutionen als Ergänzung ihrer Währungsreserven zunehmend an Bedeutung.

00:09:19: Ja da schließe ich dann gleich mal an wenn immer mehr Staaten ihre Währung Reserven breiter aufstellen und ihre Abhängigkeit vom US Dollar verringern möchten.

00:09:28: ja da stellt sich doch die Frage Wohin fließt dieses Geld eigentlich?

00:09:33: Und ein Teil der Antwort lautet nämlich in Gold.

00:09:36: Seit einigen Jahren kaufen Zentralbanken weltweit manche mehr, manche weniger so viel Gold wie seit Jahrzehnten nicht mehr.

00:09:43: vor allem viele Schwellenländer bauen ihre Goldreserven kontinuierlich aus und setzen damit dann deutliches Signal.

00:09:50: Der Grund hierfür liegt in den besonderen Eigenschaften des Edelmetalls häufig schon im Podcast angesprochen.

00:09:57: gold ist einen weltweit akzeptierte Reservewert.

00:10:00: Es gehört keinem Staat und stellt mehr so fernes physisch gehalten wird, keine Forderung gegenüber einem Schuldner da.

00:10:07: Genau deshalb weist es auch keinen Gegenpartei-Risiko auf.

00:10:11: für Zentralbanken ist Gold damit ein neutraler Vermögenswert der helfen kann die Währungsreserven eben breiter zu diversifizieren.

00:10:20: Daraus sollte man allerdings auch nicht schließen dass gold den US Dollar ersetzen soll.

00:10:25: vielmehr ergänzen Manche Zentralbanken, ihre bestehenden Währungsreserven gezielt um Gold.

00:10:31: Es geht also nicht um einen Austausch des US Dollars sondern um eine breitere und widerstandsfähigere Aufstellung der staatlichen Reserven.

00:10:41: Und hier noch ein paar Fakten zu diesem Thema Die zehn größten goldhaltenden Zentralbanken der Welt, die verfügen zusammen über offizielle Reserven von rund neun Billionen US-Dollar.

00:10:53: Beim heutigen Goldpreis entfallen davon gut drei Billion US Dollar auf ihre Goldbestände und die übrigen knapp sechs Billionen USD bestehen überwiegend aus Fremdwährungsreserven – ein erheblicher Teil davon dürfte den US-dollar angelegt sein!

00:11:09: Ja, mit Sicherheit sogar.

00:11:10: Wie du sagst das ist die wichtigste Reservewährung.

00:11:12: also ein Großteil wird US-Dollar sein und dann teilt sich das auf die weiteren Positionen.

00:11:17: Also Euro ist glaube ich nach wie vor auf Platz zwei.

00:11:20: alle weiteren Währungen egal ob es um Jens Schweizer Franken britische Fund etc.

00:11:26: geht verschwinden dann so ein bisschen.

00:11:29: aber wie du es ja gerade auch sagst im Bezug auf Gold einen ersetzen halte ich auch für ausgeschlossen, aber das Thema Reservewährung beziehungsweise Ich nenn es jetzt mal Bonitätsanker.

00:11:43: Das ist sicherlich etwas dass Für gold in den nächsten jahren spricht und ein großes thema Seinen oder auch bleiben wird.

00:11:52: wir sehen sie ja tatsächlich auch schon insbesondere Und das möchte ich hier auch betonen auch nicht nur für zentralbanken Sondern es wird sehr eine nächsten jahr die frage stellen ist es vielleicht auch etwas was geschäftsbanken für ihre bilanzen wieder stärker in den Blick nehmen werden.

00:12:07: Auch die müssen ja eine bestimmte Risikoforsorge über ihre Bilanz treffen und da hat es jetzt eben auch ein paar ganz interessante Änderungen bei Gold gegeben, wie das zu bilanzieren ist und deswegen könnten die Geschäftsbanken da eben auch wieder verstärkter Rolle spielen als ich's in den letzten Jahrzehnten getan haben.

00:12:24: sicherlich auch kein Nachteil für die Preisentwicklung.

00:12:28: um aber vielleicht nochmal auf die Länder bzw.

00:12:31: deren Zentralbanken zurückzukommen, ein besonders interessantes Beispiel ist hier tatsächlich China.

00:12:38: Zum einen ist es so das Land kauft nicht nur seit Jahren erhebliche Mengengold sondern baut eben auch gleichzeitig seine Rolle oder auch seine Funktion fast am internationalen Edelmetallmarkt systematisch aus.

00:12:52: So gewinnt nämlich die Shanghai Gold Exchange zunehmend an Bedeutung gegenüber den etablierten Börsen in London und USA, und gleichzeitig investiert China auch in den Ausbau der notwendigen Infrastruktur, also durch neue Lagerstandorte, internationale Goldkontrakte und auch die stärkere Einbindung Hongkongs als internationales Handelszentrum.

00:13:16: Darüber hinaus gibt es auch Pläne befreundeten Staaten künftig die Verwahrung ihrer Goldreserven in China zu ermöglichen.

00:13:25: Also das was ich aufgezählt habe kennen wir ja ist das was die USA seit Jahrzehnten machen.

00:13:31: Und warum ist das so wichtig und interessant?

00:13:33: weil es eben im internationalen Finanzsystem nicht nur darauf ankommt, welche Währung verwendet wird.

00:13:40: Mindestens genauso wichtig ist wo denn die Vermögenswerte gehandelt, gelagert und abgewickelt werden?

00:13:47: Und wer diese Infrastruktur bereitstellt der gewinnt langfristig, nämlich auch wirtschaftlichen und geopolitischen Einfluss.

00:13:55: Da gibt es auch historisch viele Beispiele.

00:13:57: im siebzehnten und achtzehn Jahrhundert waren das die Niederlande dann irgendwann abgelöst von Großbritannien, die wiederum ihre Rolle an die USA abgeben mussten.

00:14:05: Und natürlich soll das jetzt nicht heißen dass London oder New York ihre Bedeutung kurzfristig verlieren werden.

00:14:12: aber viel mehr werden Sie eben schon mal kurz angeteasst.

00:14:16: viel mehr entstehen Schritt für Schritt zusätzliche Handels, Lager- und Abwicklungsstrukturen.

00:14:21: Und die machen eben den internationalen Goldmarkt vielfältiger und könnten langfristig zu einer stärkeren ja multipolaren Finanzordnung beitragen.

00:14:32: Das würde sich dann auch mit der politischen und realwirtschaftlichen Entwicklung decken von der unipolaren Welt Der Pax Amerikaner hin Zu einem multipolaren welt die kooperiert aber auch konkurriert.

00:14:47: Ich will noch kurz erläutern, was das alles nun für Anleger bedeutet.

00:14:55: Wir haben herausgearbeitet Goldgewinnstärke an Bedeutung als weltweit anerkanter Sachwert und als Bestandteil der Währungsreserven vieler Zentralbanken.

00:15:05: Und dann ist natürlich der Schluss auch naheliegend das dann auch für Anläger Gold deshalb ein sinnvoller Baustein, wie auch immer man das bezeichnen will wird um das eigene Vermögen widerstandsfähiger gegenüber wirtschaftlichen und geopolitischen Unsicherheiten aufzustellen.

00:15:25: Letztlich geht es für Privatanleger jetzt nicht darum auf den Untergang des US-Dollars zu wetten.

00:15:30: viel entscheidender ist es langfristig zu denken Entwicklungen auch nüchtern einzuordnen und das eigene vermögen ausgewogen zu strukturieren.

00:15:39: eben auch mit gold

00:15:41: Ja, absolut.

00:15:42: Also ich denke als Privatanleger sollte man eh nicht wetten und vielleicht auch gerade nicht gegen den US-Dollar.

00:15:47: es gibt ja so ein bisschen das Sprüchlein totgesagte Leben.

00:15:50: länger muss man vielleicht schauen ob das für den Fall da auch gilt.

00:15:55: aber Dennoch, ich denke genau das sollte eigentlich die wichtigste Erkenntnis aus unserer heutigen Folge sein also Enddolarisierung oder Deidolarisation.

00:16:04: Das bedeutet nicht dass der US Dollar vor dem Aus steht.

00:16:08: also viel mehr deutet vieles darauf hin, dass sich das internationale Finanzsystem Schritt für Schritt weiterentwickelt.

00:16:14: Und dazu muss man auch sagen, dass das aber in gewisser Weise auch normal ist.

00:16:20: Also diese Umgebung und diese Systeme sind und waren nie statisch sondern die sind immer in Bewegung.

00:16:27: Der S-Dollar dürfte da ja auch in den kommenden Jahren die wichtigste Einzelwährung der Welt bleiben.

00:16:33: gleichzeitig gewinnen andere Währungen und eben wir haben es schon gesagt Gold als Bestandteil der Währungsreserven vieler Staaten zunehmend an Bedeutung.

00:16:43: Vielleicht ist aber genau das auch eben die entscheidende Botschaft Veränderungen im internationalen Währungssystem, die verlaufen in der Regel nicht über Nacht sie entwickeln sich oft über viele Jahre oder sogar Jahrzehnte und umso wichtiger ist es solche Entwicklungen frühzeitig einzuordnen ohne dabei vorschnelle Schlüsse zu ziehen.

00:17:04: Veränderungen gehören zum Geschäft dazu und das Entscheidende ist eben sich auf diese Veränderung entsprechend einzustellen.

00:17:11: Und insbesondere bei Gold sehen wir ja, dass dies in den letzten Jahren passiert und auch noch weitergehen wird.

00:17:19: Ja liebe Zuhörer es ist nun ja doch kein ganzes Seminar geworden denn noch vielen Dank, dass Sie heute wieder dabei haben und unserer kleinen Einordnung!

00:17:30: zugehört haben.

00:17:31: Benny, ich glaube es hat dir auch Freude gemacht über das Thema zu sprechen oder?

00:17:35: Ja man lernt vor allen Dingen auch immer was dazu wenn man Dinge so ein bisschen andere recherchiert.

00:17:39: Ja absolut und ja wir hoffen wir konnten ihnen das Thema Enddolarisierung in dieser kurzen Folge etwas näher bringen und auch zeigen warum Gold in diesem Zusammenhang wieder stärker in den Fokus gerückt ist oder auch weiterhin rückt.

00:17:53: Und wenn Ihnen diese Folge gefallen hat dann freuen wir uns wenn Sie unseren Podcast abonnieren und auch beim nächsten Mal gerne wieder mit dabei sind.

00:18:01: Bis dahin, machen Sie es gut – und bleiben Sie uns gewogen!

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