Edelmetallstudien: Was die Deutschen über Gold denken (Episode 47)

Shownotes

Gold genießt in Deutschland einen außergewöhnlich hohen Vertrauensvorschuss. Das zeigt die aktuelle Forsa-Umfrage im Auftrag von pro aurum, die mittlerweile zum 16. Mal durchgeführt wurde. Die Ergebnisse sind bemerkenswert: 30 Prozent der Befragten trauen Gold auf Sicht von mindestens drei Jahren die höchsten Renditen zu – mehr als Aktien oder Fonds. Gleichzeitig halten 80 Prozent Gold für eine sinnvolle Ergänzung zu anderen Geldanlagen, 77 Prozent sehen darin eine sichere Anlageform.

Doch warum wächst die Wertschätzung für Gold seit Jahren kontinuierlich? Und weshalb besitzen trotz der hohen Zustimmung bislang nur rund 21 Prozent der Deutschen Gold oder Silber zu Anlagezwecken?

In dieser Folge von „Glänzende Perspektiven“ sprechen Benjamin Summa und Alexander Köhne über die wichtigsten Erkenntnisse der neuen Forsa-Studie und werfen zugleich einen Blick auf den In Gold We Trust Report 2026, der in diesem Jahr sein 20-jähriges Jubiläum feiert. Die weltweit beachtete Studie analysiert langfristige Entwicklungen rund um Inflation, Staatsverschuldung, geopolitische Spannungen, Zentralbankkäufe und die Zukunft des internationalen Währungssystems.

Außerdem geht es um die sogenannte Remonetarisierung des Goldes, die wachsende Bedeutung von Goldreserven bei Zentralbanken und die Frage, warum Gold trotz neuer Rekordstände nach Ansicht vieler Analysten noch immer keine klassische Euphoriephase erreicht hat.

Eine Folge über Anlegerverhalten, langfristige Vermögensplanung und die Rolle von Gold in einer sich wandelnden Weltordnung.

Transkript anzeigen

00:00:07: Herzlich willkommen zu glänzende Perspektiven dem Podcast von ProAuch.

00:00:11: Ich bin Benni Aminsuma, Leiter Kommunikation und mit mir.

00:00:14: in der Sendung ist wie immer Alexander Köhne unser Vertriebsleiter.

00:00:17: Hallo Alex!

00:00:20: Gold gehört derzeit zu den, ja kann man sicherlich sagen zu den meist diskutierten Anlagethemen überhaupt.

00:00:27: Die starke Entwicklung der vergangenen Jahre jetzt haben wir so einen Seitwärtslauf bis in Korrekturphase auch gehabt aber gleichzeitig auch die hohe Nachfrage von Zentralbanken und die Frage nach der Rolle von gold in einer zunehmend unsicheren Welt.

00:00:41: das sorgt dafür dass intensiv über das Edelmetall diskutiert wird Anlegern unter unseren Kundinnen und Kunden, aber auch in den Medien.

00:00:51: Passend dazu sind in den vergangenen Wochen gleich zwei vielbeachtete Studien erschienen, zum einen die mittlerweile sechzehnte Forser-Umfrage im Auftrag von ProAurom.

00:01:01: Die Ergebnisse wurden unter anderem von der Frankfurter Allgemeinen Zeitung, der Welt, dem Managermagazin und NTV aufgegriffen.

00:01:09: Besonders gefreut hat uns dabei eine Formulierung in der Welt.

00:01:12: dort wurde die Forser Umfrage von Proaurom nämlich als fest in der Branche etabliert bezeichnet.

00:01:17: das freut uns.

00:01:18: Zum anderen Feiert der in Gold Retrust Report, in diesem Jahr sein zwanzigjähriges Jubiläum.

00:01:25: Die Studie gilt weltweit als eine der wichtigsten Veröffentlichungen zum Goldmarkt und beschäftigt sich mit der Frage warum gold in einer sich verändernen Weltordnung wieder stärker an Bedeutung gewinnt?

00:01:37: Ja hallo noch mal lieber Benni!

00:01:40: Und ist das nicht ein schöner Zufall dass Beide Untersuchungen jetzt nahezu zeitgleich erscheinen bzw.

00:01:47: erschienen sind und beide geben ja auf ganz unterschiedliche Art dem Endkunden beziehungsweise im Goldanleger wichtige Informationen mit.

00:01:57: denn beide Studien, die ergänzen sich inhaltlich sehr gut wie ich finde.

00:02:04: Ich würde vielleicht mal mit der Forsa-Umfrage von ProAurom beginnen wollen und diese zeigt nämlich schwerpunktmäßig welchen Anlageklassen die Deutschen langfristig die größten Renditechancen zutrauen Insbesondere Gold einschätzen und welche Rolle dann die verschiedenen Anlageformen tatsächlich auch in ihren individuellen Portfolios spielen.

00:02:27: Und den Gold wie Trust Report von Incrementum aus Lichtenstein, den du angesprochen hast.

00:02:33: der beschäftigt sich dagegen mit der Frage warum gold weltweit wieder stärker in den Mittelpunkt rückt oder gerückt ist und wagt auch insbesondere einen Blick in die Zukunft.

00:02:47: Dabei geht es um die ganz großen Themen wie Inflation, Staatsverschuldung... geopolitische Spannung, Zentralbankkäufe und auch die daraus resultierenden Veränderungen im internationalen Währungssystem.

00:03:01: Also einmal der ganz große Rundumschlag mit über vierhundertachzig Seiten.

00:03:07: wirklich eine imposante Untersuchung!

00:03:10: Und an dich damals die Frage hast du denn schon alle Vierhundert-Achzigseiten gelesen oder hast Du Dich wie ich erstmal auf die kontakte Version des Ingold We Trust Reports mit sechzig Seiten gestürzt?

00:03:23: Ja, ehrlich gesagt habe mich auch der Kompakt-Variante zugewendet.

00:03:30: Mich damit begnügt aber auch die ist ja schon sehr gehaltvoll!

00:03:35: Dann schauen wir zunächst mal etwas detaillierter auf die Ergebnisse der Forserumfrage von ProAuron.

00:03:42: Die wohl auffälligste Erkenntnis daraus lautet Gold liegt bei den Renditeerwartungen der Deutschen wieder auf Platz eins.

00:03:50: Dreißig Prozent der Befragten trauen Gold auf Sicht von mindestens drei Jahren.

00:03:54: Danach wird gefragt den höchsten Gewinn zu, Aktienfolgen mit sechsundzwanzig Prozent dahinter dann Voranteile mit siebzehn Prozent.

00:04:03: Mindestens genauso interessant finde ich allerdings einen anderen Aspekt der Umfrage denn gold erreicht nicht nur bei den Rendita-Awartungsspitzenwerte sondern auch beim allgemeinen Ansehen und das ist ein sehr, sehr hoher Wert.

00:04:19: der Befragten halten Gold für eine sinnvolle Ergänzung zu anderen Anlageklassen.

00:04:25: Siebenundsiebzig Prozent sehen gold als sichere Geldanlage.

00:04:29: Sechsundsechzig Prozent halten gold für geeignet-für risikoseuer Anleger Und sechzig prozent glauben sogar dass gold derzeit eine lohnende anlage ist ja weil er kurskünftig weiter steigen könnte.

00:04:41: bei allen vier aussagen liegen die werte auf oder nahe im Rekordniveau.

00:04:48: Gleichzeitig besitzt aber nur gut jeder fünfte tatsächlich Gold- oder selber zu Anlagezwecken, anders gesagt das Ansehen von Gold und Edelmetallen insgesamt ist deutlich größer als der tatsächliche Besitz.

00:05:03: Das ist schon ein interessanter Befund!

00:05:06: Ja, also ich muss sagen mir geht das ganz genauso.

00:05:10: Ich finde diese Diskrepanz da die du beschrieben hast sehr, sehr spannend und leider ist die aber gar nicht so unüblich denn die Behaviour of Finance Theorie hat hier diesen Effekt ja auch schon mal ganz gut beschrieben.

00:05:24: Obwohl ich rational weiß wie ich handeln sollte, handle ich emotional Anders und die Umfrage zeigt aber auch sehr deutlich, wie sich da die Wahrnehmung von Gold in den vergangenen Jahren auch verändert hat.

00:05:39: Und dass viele Menschen aus unserer Sicht sicherlich zum Glück in den letzten Jahren ja den Mehrwert vom Gold im Portfolio erkannt haben.

00:05:49: Denn viele Menschen betrachten das Edelmetall heute längst nicht mehr nur als den klassischen Krisenschutz was ja Gold immer so zugeschrieben wird meines erachtens auch stimmt aber das ist ja so die hauptsächliche zuschreibung wenn man als gold in der anlage denkt.

00:06:07: Die forson frage hat aber da natürlich eben genau das was du gesagt hast festgestellt gold wird zunehmend als fester Bestandteil einer langfristigen Vermögensplanung wahrgenommen und das Gold bei den Rendite-Erwartungen wieder, muss man sagen auf Platz eins liegt.

00:06:23: Und gleichzeitig ja bei zahlreichen dieser Aussagen Rekordwerte erreicht.

00:06:28: Das unterstreicht eben diesen Wandel sehr deutlich, muss aber dazu sagen ist natürlich auch aufgrund der Rekorderrallye der letzten achtzehn Monate auch irgendwie kein Wunder.

00:06:41: Gleichzeitig zeigt die Unfrage, aber auch noch das zwischen der positiven Einstellung zu Gold und dem tatsächlichen Besitz eben immer noch genau diese gewisse Lücke besteht.

00:06:52: Und hier kommt dann eben der oben beschriebene Bias leider zum Vorschein.

00:06:57: also viele Menschen halten gold für sinnvoll haben aber bislang noch nicht oder nur sehr wenig investiert.

00:07:05: interessant ist allerdings dass diese lücke wie du bereits gesagt hast kleiner wird.

00:07:10: Vor einem Jahr lag nämlich der Anteil der Gold- und Silberbesitzer noch bei... ...sechzehn Prozent.

00:07:16: Und inzwischen sind es schon einundzwanzig Prozent!

00:07:19: Und blickt man noch weiter zurück, dann wird eben genau dieser Trend noch deutlicher als die Forsaumfrage nämlich... ...zweitausend elf das erste Mal von pro Euro durchgeführt wurde.

00:07:30: da besaßen lediglich acht Prozent der befragten gold oder silber zu Anlagezwecken.

00:07:35: Das heißt heute ist dieser Anteil mehr als zweikommer fünfmal so hoch.

00:07:41: Und das zeigt aus meiner Sicht, dass die wachsende Wertschätzung und das wachssende Anerkennnis von Gold zunehmend auch in ganz konkreten Anlageentscheidungen sichtbar wird.

00:07:53: Edelmetalle haben in den Portfolios deutscher Anleger über viele Jahre hinweg kontinuierlich an Bedeutung gewonnen – und so viel lässt sich sagen!

00:08:03: Ich kann all diesen Anlegern nur zu Ihrer Entscheidung gratulieren.

00:08:07: Ja, da stimme ich zu und gratuliere mit!

00:08:11: Denn interessant ist ja auch ein langfristiger Blick auf die Umfrage.

00:08:15: Seit Beginn der Erhebung landete Gold bei den Rendite-Erwartungen nie schlechter als auf Platz zwei und stand sogar neunmal auf Platz eins.

00:08:24: Die Deutschen haben dem Edelmittel also über viele, viele Jahre hinweg über durchschnittliche Renditechancen zugetraut – selbst in Phasen, in denen der Goldpreis bereits deutlich gestiegen war!

00:08:35: Und rückblickend betrachtet war diese Entscheidung ja keineswegs unbegründet.

00:08:41: Seit dem Start der Forserumfrage im Jahr zwanzig elf hat sich der Goldpreis in Euro mehr als verdreifacht, das zeigt es viele Anleger die langfristigen Perspektiven des Edelmetalls durchaus richtig eingeschätzt haben.

00:08:53: Ja!

00:08:53: Die Forserunfrage von ProAurom zeigt dann doch ganz eindrucksvoll dass sowohl Aktien als auch Gold eben ihren festen Platz in den Überlegungen der Anlege haben allerdings natürlich mit unterschiedlichen Aufgaben.

00:09:08: Die meisten Anläger denken heute eben nicht in Kategorien wie Gold oder Aktien, sondern eher gold und Aktien.

00:09:18: Denn Aktien stehen vor allem für Wachstum und die Beteiligung an konkreten Unternehmen, und Gold dagegen trägt eher zur Diversifikation bei, weil es besitzt eben kein Kontrahentenrisiko und hat sich über lange Zeiträume als Wertspeicher immer bewährt.

00:09:39: dient es somit auch, also neben diesem Aspekt des langfristigen Kapitalerhalts vielleicht auch so ein bisschen als Gegenposition zu den gerade eben beschriebenen eher konjunkturabhängigen Aktien.

00:09:51: Und gerade in Zeiten, in denen das Vertrauen in Anleihen und andere Form von Fremdkapital abnimmt ist natürlich auch nicht zu unterschätzender Effekt dass die Leute bewusst eben Aktien und Gold an der Stelle miteinander mischen.

00:10:06: Deswegen erleben wir auch in der Praxis eher selten dieses vielleicht in der Vergangenheit eher gültige entweder oder viele Anleger kombinieren nämlich diese unterschiedlichen Anlageklassen.

00:10:19: Genau deshalb halten auch achtzig Prozent der befragten Gold ausdrücklich für eine Ergänzung zu anderen Geldanlagen und nicht für die einzige und allheilbringende Lösung, aber Wenn wir uns jetzt dann vielleicht auch mal der Frage zuwenden, woher kommt denn eigentlich diese hohe Zustimmung zu Gold?

00:10:38: Und vor allem warum rückt das Edelmetall weltweit wieder stärker in den Fokus von Anlegern, Zentralbanken und Ökonomen.

00:10:46: Ja, Antworten auf diese Frage die liefert hier der eben schon angeteaserte neue In-Gold-Retrust Report.

00:10:54: was kannst du uns dazu sagen Benni?

00:10:57: Ja, der Ingoalto Trust Report, der feiert in diesem Jahr ein Jubiläum.

00:11:01: Das zwanzigste schon und aus einer vergleichsweise kleinen Goldanalyse ist im Laufe der Jahre eine mehrere hundertzeitenstarke Studie geworden die sich längst nicht mehr nur mit Gold oder Edelmetallen sondern mit der Entwicklung des gesamten Finanzsystems beschäftigt.

00:11:17: und das diesjährige Motto lautet back to the monetary future.

00:11:21: dahinter verbirgt sich die These dass wir uns in einer Phase grundlegender Veränderungen der globalen Finanzordnung befinden.

00:11:28: Und interessant ist dabei auch ein Blick zurück, die Autoren hatten bereits vor einigen Jahren von einer goldenen Dekade gesprochen – das damalige Basis-Szenario von Viertausend Achthundert Dollar je Unze über das sich damals alle in der Höhe gewundert hat!

00:11:45: Das sollte bis zum Jahr zwanzig dreißig erreicht werden.

00:11:48: Ja, und was kann man sagen?

00:11:50: Es wurde inzwischen deutlich früher erreicht als erwartet.

00:11:54: Ja

00:11:54: also back to the monetary future!

00:11:57: Also was für ein großartiger Titel.

00:12:00: Mir gefällt natürlich die popkulturelle Anspielung auf Die Back To The Future oder auf Deutsch zurück in die Zukunftfilme mit denen ja Marty McFly und Doc Brown sich auf Zeitreise begeben.

00:12:13: aber Ein bisschen fühlt es sich ja auch so an, als wenn eben insbesondere Gold in den letzten Jahren wieder die Bedeutung erlangt hat.

00:12:22: Die es ja eigentlich seit Jahrtausenden der Menschheitsgeschichte immer hatte.

00:12:27: Zumindest in der öffentlichen Wahrnehmung.

00:12:29: Ich persönlich habe ja den Standpunkt schon immer gehabt dass das schon immer so gegeben gewesen ist zumindest in der Öffentliche Wahrnehnemung.

00:12:36: Ist das ein bisschen so ein Back to the Future Effekt?

00:12:39: Aber genau deshalb ist der Report Weit mehr als nur eine Goldstudie, du hast es eben schon angesprochen.

00:12:46: Die Autoren beschäftigen sich nicht in erster Linie mit kurzfristigen Kursbewegungen und taktischen Elementen sondern eben ja mit den langfristigen Entwicklungen, den langen Linien wie man so schön sagt im Finanzsystem.

00:13:02: Im Mittelpunkt steht nämlich die Frage wie sich die wirtschaftlichen und finanzpolitischen Machtverhältnisse und somit auch die Rolle und Bewertung von Gold in den kommenden Jahren verändern könnten.

00:13:16: Wir haben es schon oft besprochen, aber hohe Staatsverschuldungen, geopolitische Spannungen, auch zunehmende Konflikte zwischen großen Wirtschaftsblöcken und auch die langfristige Stabilität von Währungen spielen dabei eine ganz zentrale Rolle.

00:13:30: und Inkrementum weist hier vor allem auf das Ende der sogenannten Pax Amerikaner, also mithin das Ende oder zumindest die Veränderung unserer Weltordnung.

00:13:41: Wie wie sie seit Ende des Zweiten Weltkriegs oder aller spätestens seit Ende Des kalten Krieges kannten.

00:13:49: Ob man jetzt jede einzelne Schlussfolgerungen des Reports teilt oder nicht?

00:13:54: Das ist dabei gar nicht entscheidend aus meiner Sicht sondern wichtig ist eben genau die Beobachtung dass Themen wie Stabilität Kaufkraftverhalt und vor allem finanzielle Souveränität, wieder stärker in den Fokus rücken.

00:14:08: Und genau davon profitiert Gold.

00:14:12: Und ein zentraler Begriff des Reports lautet Rehmonitarisierung des goldes.

00:14:16: das klingt zunächst ein bisschen technisch.

00:14:19: gemeint ist damit aber dass Gold weltweit wieder stärkere als monetärer Vermögenswert wahrgenommen wird also nicht nur als Rohstoff Nicht nur als schmuck sondern als strategischer Reserve wert.

00:14:31: Ja, absolut.

00:14:32: Genau so ist es und besonders sichtbar wird das eben bei den ja auch schon oft angesprochenen Zentralbanken denn die Zentralbank haben insgesamt in den vergangenen Jahren außergewöhnlich große Mengen Gold gekauft und ihre Reserven dort deutlich ausgebaut.

00:14:49: und vielleicht als sehr vereinfachte Erläuterung für unsere Zuhörer wenn Zentralbanken Gold kaufen dann müssen sie dafür ein anderes Asset also eine andere Anlageklasse Verkaufen und das waren eben in der Vergangenheit größtenteils Anleihen, welche in unterschiedlichen Währungen gehalten wurden.

00:15:08: Und für die Autoren des Reports ist es ein ganz ganz wichtiges Signal denn Zentralbanken gehören unbestrittenermaßen zu den langfristigsten und vor allem auch strategischsten Akteuren überhaupt.

00:15:21: Warum?

00:15:22: Sie haben nämlich nicht den Hauptaugenmerk auf der Erwirtschaftung Kurzfristige Rendite, wie es andere Investoren logischerweise für ihre Anleger haben müssen.

00:15:33: Wenn Zentralbanken also ihre Goldbestände erhöhen dann gestieht das eben nicht wegen kurzfristiger Marktbewegung sondern aufgrund strategischer Überlegungen.

00:15:42: Also gold besitzt kein Auswaltsrisiko ist keine Verbindlichkeit eines Schuldners und keine Abhängigkeit von politischen Entscheidungen eines einzelnen Staates.

00:15:52: und gerade in der beschriebenen Welt die zunehmend Multi-Polar wird gewinnt dieser Aspekt enorm an Bedeutung.

00:16:01: Spannend fand ich auch eine weitere Zahl aus dem Report, trotz der starken Entwicklung der vergangenen Jahre macht privat gehaltenes Gold weltweit nur einen relativ kleinen Teil des gesamten Finanzvermögens aus.

00:16:12: die Autoren kommen auf einen Anteil von rund

00:16:17: Ja und genau daraus leiten sie auch eine ganz interessante Schlussfolgerung her.

00:16:22: Sie argumentieren nämlich, dass wir trotz der deutlichen Kurs Anstiege in der Vergangenheit bislang noch keine klassische ja Euphorie oder Blasenbildung am Markt sehen.

00:16:33: gold hat US dollar Und auch in Euro und in anderen Währungen sehr, sehr stark zugelegt.

00:16:39: Keine Frage!

00:16:41: Gleichzeitig spielt es im globalen Finanzsystem außerhalb der Notenbankbilanzen aber weiterhin noch eine vergleichsweise kleine Rolle wenn man die Gesamtzahl der investierten Gelder sieht aktuellen gold bullenmarkt deshalb noch nicht als abgeschlossen an sondern eher so ja sie beschreiben das so als eine mittleren phase einer längerfristigen aufwärtsentwicklung.

00:17:06: befindlich aber achtung das bedeutet natürlich nicht dass gold in dieser fase nur steigt oder nur steigen kann.

00:17:15: also korrekturen wie wir sie jetzt auch gerade ab Februar-März gesehen haben.

00:17:21: Die gehören zu jedem Markt dazu und sie sind eben, das muss man am Ende so sagen auch der Preis für langfristig positive Aufwärtsentwicklungen die langfristigen Treiber für den Goldpreis, die auch im Report wieder beschrieben unterstrichen werden.

00:17:36: Die sind aber nicht nur aus unserer Sicht sondern auch eben aussicht der Autoren des In-Gold-With-Trust-Reports aber weiterhin vorhanden.

00:17:45: Ja, die hohe Zustimmung zu Gold Die ist kein isoliertes Phänomen, sie fällt in eine Zeiten der viele Menschen sich intensiver mit Themen wie Inflation und Staatsverschuldung oder der Stabilität des Finanzsystems insgesamt beschäftigen.

00:18:00: Ob Gold in den kommenden Jahren weitersteigt kann niemand mit Sicherheit sagen aber die Ergebnisse beider Studien zeigen dass gold für Anleger heute eine deutlich größere Rolle spielt als noch vor einigen Jahren.

00:18:13: Und genau deshalb lohnt es sich, das Edelmetall nicht nur durch die Brille kurzfristiger Kursbewegungen zu betrachten sondern als Teil einer langfristigen Vermögensstrategie.

00:18:23: Ja also ich würde sagen Benni, dass ist doch mal ein schönes Schlusswort an der Stelle auch so zur ersten Einordnung dieser Studien.

00:18:30: Vielen vielen Dank lieber Benni!

00:18:32: Ich könnte mir vorstellen, dass wir in den nächsten ja Wochen auch nochmal tiefer in die einen oder andere Tese des In-Gold-With-Trust-Reports reinschauen und eintauchen.

00:18:42: Und versuchen, diese für unsere Zuhörer noch mal einzuordnen!

00:18:46: Ihnen liebe Zuhöre.

00:18:47: auf jeden Fall ganz herzlichen Dank fürs zuhören – wenn Ihnen diese Folge gefallen hat, freuen wir uns natürlich über Ihre Bewertung.

00:18:55: Ebenso freuen wir auch, wenn Sie beim nächsten Mal wieder mit dabei sind.

00:18:59: Bis dahin alles Gute, bleiben Sie uns gewogen und Auf Wiederhören!

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